Zu den Zahlen: Die Arbeitslosigkeit blieb von Juli auf August praktisch unverändert. Saisonbereinigt errechnet sich für den August erneut eine Abnahme um 17.000. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im August 283.000 Arbeitslose weniger. Auch die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit), die die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik umfasst, liegt unter Vorjahresniveau.
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben in saisonbereinigter Rechnung zugenommen und liegen über dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juli saisonbereinigt um 13.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat im Juni saisonbereinigt um 28.000 zugenommen.
Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit von Juni auf Juli um 17.000 auf 40,35 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sie um 137.000 zugenommen (Quelle: Stat. Bundesamt).
Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch im regionalen Bericht für den Monat August fortgesetzt. Ende August waren 31.402 Personen im Agenturbezirk Magdeburg arbeitslos gemeldet, 4.700 weniger als noch im August 2009.
„Die positive Entwicklung der regionalen Wirtschaft im ersten Halbjahr 2010 hat auch im Berichtsmonat August auf dem Arbeitsmarkt Wirkung gezeigt und zu einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Region Magdeburg geführt. Von Januar bis Ende August haben sich 2.136 Arbeitnehmer weniger aus Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres“, umreißt Lutz Bartel, Geschäftsführer der Magdeburger Arbeitsagentur, die gegenwärtige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. „Allein 3.390 Arbeitnehmer haben sich im Berichtsmonat aus der Arbeitslosigkeit in eine Erwerbstätigkeit abgemeldet, 153 mehr als noch im Vormonat“, ergänzt Bartel.
Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Reiner Haseloff kommentierte den Arbeitsmarktbericht mit folgenden Worten: „Der positive Trend auf dem sachsen-anhaltischen Arbeitsmarkt hält unvermindert an. So ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen auch während der Urlaubszeit weiter gesunken. Mit einer Arbeitslosenquote von 12,0 Prozent im August stehen wir sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch zum Vorjahr besser da. Wir verzeichnen nicht nur die geringste Arbeitslosenquote seit Anfang der 1990er Jahre, sondern haben mit Bremen auch erstmals ein westdeutsches Bundesland hinter uns gelassen. Besonders erfreulich ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit mit 11,8 Prozent unter dem ostdeutschen Durchschnitt von 12,2 Prozent liegt und damit um fast drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen ist.“















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