Vor dem Hintergrund der Diskussion um den Ankauf einer CD mit den Daten von Steuersündern sowie um die Inanspruchnahme sozialer Leistungen wies Böhmer auf die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Staates hin: „Ich kenne viele Mitbürger, die vom Staat mehr Geld haben möchten, aber eigentlich niemanden, der gern mehr Steuern zahlen würde.“ Der Staat könne jedoch nur soviel Geld ausgeben, wie er vorher von seinen Bürgern eingenommen habe. Ansonsten müsse er Kredite aufnehmen, was die Verschuldung erhöhe. So zahle Sachsen-Anhalt jährlich allein mehr als 900 Mio. € an Zinsen.
Nur rund 50% der Sachsen-Anhalter seien einkommenssteuerpflichtig, 16 % der Bürgerinnen und Bürger des Landes bestritten ihren Lebensunterhalt aus öffentlichen Zuwendungen. Wenn das System der sozialen Absicherung in Deutschland, das sich über Jahrzehnte bewährt habe, erhalten bleiben solle, müsse der Staat sowohl sparen, wie auch alle Steuern eintreiben, die durch Gesetze vorgeschrieben seien.
Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar.














