Magdeburg gilt bundesweit als Zentrum der Kommunikationsbranche im Call- und Servicecenterbereich. Diese Center verzeichnen unter den Magdeburger Unternehmen die höchsten Wachstumsraten. Ständig sind sie auf der Suche nach geeignetem Personal, da derzeit noch etwa 200 Arbeitsplätze in der Region unbesetzt sind. Gefragt sind vor allem Arbeitnehmer mit guten kommunikativen Fähigkeiten, die Interesse an einem zukunftsorientierten Arbeitsfeld und neuen beruflichen Perspektiven haben.
"Die Call- und Service-Center-Branche hat sich in Magdeburg rasant entwickelt", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Derzeit arbeiten über 5.500 Menschen aus Magdeburg und der Region in diesem Wirtschaftssegment. Zahlreiche Kommunikationsunternehmen in der Landeshauptstadt wollen weiter expandieren und benötigen dafür motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies bedeutet natürlich auch, dass den Mitarbeitern Löhne gezahlt werden sollten, die es ihnen ermöglichen, ohne staatliche Hilfen leben zu können."
Zum Bewerbertag stellten fünf Call- und Service-Center ihr Leistungsspektrum vor und informierten über Ausbildung, Berufsfelder und Karrierechancen. Insgesamt 530 Interessenten haben die Chance genutzt und erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern geknüpft. Im Alten Rathaus gab es zeitweise eine lange Schlange am Eingang zum Tag der offenen Tür. Die Arbeitgeber zeigten sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden, da sehr viele aktive Besucher ihre Bewerbungen auch ohne Einladung an den Informationsständen abgegeben haben.
"Jeder Interessent muss erstmal schauen, ob diese Branche etwas für einen ist. Wir wollen die verschiedenen Angebote vorstellen und so dazu beitragen, dass der ein oder andere einen Arbeitsplatz bekommt", so Trümper optimistisch.















Sabine Matzke von der Industrie- und Handelskammer Magdeburg stellte am Mittwoch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Joachim Günther, Bereichsleiter Operativer Dienst bei der Agentur für Arbeit Magdeburg und dem Wirtschaftsbeigeordneten Rainer Nitsche (v.l.) die neuen Berufe "Servicefachkraft Dialogmarketing" und "Kaufmann/-frau Dialogmarketing" vor. Foto: Sichting