Am Sonnabend öffnet das Stadtarchiv Magdeburg im Neuen Rathaus von 10 bis 16 Uhr seine Pforten. Um 11, 13 und 15 Uhr werden Führungen durch Magazine angeboten. In der übrigen Zeit können die Besucher in den Benutzerräumen und Fluren des Archivs ausgewählte Archivalien bestaunen. Es wird zudem Informationsstände zu speziellen Themen, wie zum Beispiel „Familienforschung anhand von Personenstandsbüchern", „Magdeburger Recht", „Bauakten – Bauzeichnungen", geben. Unter dem Titel „Von der Unfallmeldung in der Zeitung bis zur Sterbeurkunde" werden bestandsübergreifende Recherchemöglichkeiten am Beispiel von Dokumenten zum Tod des früheren Oberbürgermeisters Hermann Beims dargestellt. Auch das Projekt „Entsäuerung von Akten" wird anhand eines Beispiels vorgestellt. Eine „Lese- und Schreibecke" macht die Besucher mit alten Schriften vertraut. Fotos und Filme vergangener Zeiten können am PC angesehen werden. Die Sprengung des „Langen Heinrichs" liegt ebenfalls filmisch dokumentiert vor. Am Sonntag können Interessierte im Archiv der Kirchenprovinz Sachsen den Spuren verborgener Archivalien folgen. Das Landeskirchliche Archiv in der Freiherr-vom-Stein-Straße 47 wird von 11 bis 15 Uhr geöffnet sein und um 11.15 sowie um 13.30 Uhr Magazinführungen anbieten. Im Foyer ist die Wanderausstellung „Die andere Reformation: Johannes Calvin und die Reformierten in Mitteldeutschland" zu sehen. Auch das Archiv der Außenstelle Magdeburg der Stasi-Unterlagen-Behörde in der Georg-Kaiser-Straße 4 steht am Sonntag von 10 bis 18 Uhr Besuchern offen. Der Archivtag bietet hier die Möglichkeit, sich aus erster Hand mit dem bisherigen Verfahren der manuellen Wiederherstellung sowie mit der geplanten virtuellen Rekonstruktion von „Schnipsel-Akten" vertraut zu machen.














