Mit Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert, und der Werbeagentur Perner & Schmidt ist eine Ausstellung entstanden, die den Blick auf die Stadtlandschaft mit ihrer Architektur und ihren Denkmälern lenkt. „Die Bilder sind nicht gezielt gemacht, sondern aus Spaß während zahlreicher Spaziergänge durch die Stadt“, so der Künstler, der Jahrzehnte lang als Theaterfotograf an der Elbe tätig war. Viele Motive seien bekannt, „aber ich habe versucht, mit Perspektivwechseln oder ungewöhnlichen Lichtverhältnissen eine neue Seite der Objekte zu offenbaren“, sagt Jürgen Banse weiter. „Ich freue mich sehr, dass die Ausstellungsinitiatoren mir nun die Möglichkeit geben, meine Arbeiten der Öffentlichkeit zu zeigen.“ Denn, so meint der 71-Jährige: „Es gibt viel Sehenswertes, wenn man nur die Augen aufmacht.“

Zu sehen sind rund 50 Aufnahmen aus den vergangenen fünf Jahren. Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch begleitet von Thomas Riedel. Günter Altmann, langjähriger Weggefährte Banses am Magdeburger Theater, wird zur Einführung einige Worte sprechen. Der Eintritt ist frei.

Jürgen Banse wurde 1940 in Kühlungsborn geboren. Seit den 70er Jahren war er als Theaterfotograf in der Elbestadt tätig, arbeitete unter anderem am Theater Magdeburg, in den Kugelblitzen und dokumentierte mit seiner Kamera 113 Inszenierungen des Puppentheaters.

Die Ausstellung wird bis Mitte Mai täglich von 9 bis 18 Uhr zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.