Nachdem die Polizei am gestrigen Mittwochmorgen von der Rettungsleitstelle über den offensichtlich nichtnatürlichen Tod des Säugling informiert worden war, ergaben die ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen und am Ereignisort geführte Untersuchungen Hinweise auf mögliche körperliche Einwirkungen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Magdeburg ordnete daraufhin eine Leichenöffnung bei dem zwei Monate alten weiblichen Säugling an. Bei der Obduktion wurden Verletzungen festgestellt, die offensichtlich ursächlich zum Tod des Babys führten. Ein abschließendes Ergebnis steht noch aus. Die 21- jährige Kindesmutter sowie der gleichaltrige Kindesvater waren daraufhin vorläufig festgenommen worden. In den erfolgten Beschuldigtenvernehmungen räumten beide ein, körperlich auf den Säugling eingewirkt zu haben. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Personen nach den Vernehmungen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen Verdacht des Totschlags dauern an.