Unter Führung des Magdeburger Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr wird sich das EU-Projekt YURA besonders mit dem zu erwartenden Mangel an qualifizierten jugendlichen Mitarbeitern in den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts beschäftigen. Ein Projektschwerpunkt liegt hierbei im Burgenlandkreis.
Staatssekretär André Schröder betonte im Vorfeld der Veranstaltung noch einmal die Notwendigkeit gemeinsamer europäischer Ansätze und Vorgehensweisen. Laut Schröder verzeichnen die ländlichen Regionen nicht nur in Sachsen-Anhalt einen starken Rückgang der jugendlichen Bevölkerung durch Abwanderung und Geburtenrückgang. Der daraus resultierende zu erwartende Fachkräftemangel besonders in den Bereichen Handwerk und Mittelstand wird zunehmend zu einem Problem für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft und Industrie. YURA soll deshalb gemeinsam mit Jugendlichen, der Wirtschaft und der Politik Aktionen und Aktivitäten initiieren, die dieser Abwanderungstendenz entgegenwirken und junge Menschen in der Region halten.
Nicht nur Sachsen-Anhalt, sondern auch viele andere Regionen in Europa sind von der Abwanderung junger Leute betroffen. Darauf gilt es angemessen zu reagieren und durch geeignete Maßnahmen Jungendlichen Perspektiven in ihrer Heimatregion zu geben. Hierfür stehen in den kommenden drei Jahren im Rahmen von YURA alleine für Partner aus Sachsen-Anhalt rund 500.000 Euro an europäischen Fördermitteln zur Verfügung.
Neben dem Ministerium werden die Teilnehmer aus Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn von Mittwoch bis Freitag ihre in den nächsten drei Jahren geplanten Aktivitäten abstimmen und erste gemeinsame Aktionen koordinieren.














