Der Einzug der beiden Spitzmaulnashörner Maleika und Mana in Africambo 1 wurde heute durchgeführt. Aber wie zieht eigentlich so ein schwergewichtiges Rhino (knapp eine Tonne Gewicht) um? In Vorbereitung des Umzuges absolvierten die Nashörner ein „Trainingsprogramm“, um sich an die „Umzugskiste“ zu gewöhnen und um auf Kommando zügig in die Transportkiste zu laufen. Spitzmaulnashörner sind stressempfindliche Tiere, die auf kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren. Das wurde spätestens dann klar, als Maleika in der riesigen Transportbox per Kran auf einen LKW gehievt wurde. Es war ihr anzumerken, dass sie sich unwohl fühlte. Die Umzugskiste geriet häufig ins Schwanken – hervorgerufen durch das unruhige Verhalten des Dickhäuters. Als Maleika an ihrem neuen Zuhause angekommen war und sich einigermaßen beruhigt hatte, konnten die Tierpfleger das Tier in sein neues Gehege entlassen. Doch vorher geriet das noch junge Spitzmaulnashorn noch einmal ordentlich in Panik und stieß mit seinem Horn die Tür der Transportbox auf, die die Pfleger gerade abmontierten. Doch glücklicherweise war hinter dieser noch ein massives Metallgitter, so dass nichts passierte.
Zu den ersten Bewohnern gehörten die beiden „Zebradamen“ Khanysha, vier Jahre alt und Nelly, neun Jahre alt. Auf einer 14.500 Quadratmeter begrünten Außenanlage werden sie in Gemeinschaft mit den Rothschildgiraffen, Defassa-Wasserböcken und Südafrikanischen Spießböcken leben.















Per Kran ging's auf den LKW und danach an den künftigen Bestimmungsort: Spitzmaulnashorn Maleika auf Reisen. Foto: Mikulas