Mit vielen Angeboten zum Mitmachen verwandeln über 60 AWO Einrichtungen, Projekte und Initiativen aus ganz Sachsen-Anhalt den Domplatz in eine bunte Festmeile für Jung und Alt. AWO Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne und Familienminister Norbert Bischoff eröffneten den Familientag.

Das kulturelle Rahmenprogramm auf und vor der großen Showbühne wird präsentiert von radio SAW. Kleine Gäste können sich unter anderem auf den KI.KA-Tanzalarm mit Singa freuen. TV-Sportfreund ADI lädt zur Kinderolympiade und den größten Stuhltanz Sachsen-Anhalts ein. Für musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem die Seldom Sober Company mit Irish Folk sowie Arnulf Wenning und die Leipzig Big Band mit Rhythm`n´ Swing. Freuen können sich Besucher auch auf atemberaubende Akrobatik des OK-Live Ensembles, eine Feuershow und einen Kinderzirkus im echten Zirkuszelt. Der Eintritt zu dem Fest ist frei, und für das leibliche Wohl auch für den kleinen Geldbeutel sorgen familienfreundliche Unternehmen aus Sachsen-Anhalt.

Auf dem Domplatz präsentiert sich die AWO also Sozialverband zum Anfassen rund um die Themen Gesundheit, Kinder und Jugend, Senioren und Freiwilligenprojekte. Auch AWO International stellt aktuelle Projekte vor, und für die Hochwasseropfer von Pakistan wird um Spenden gebeten. Unter dem Motto “Jetzt geht´s ans letzte Hemd“ werden in Pagode 8 des AWO Landesverbandes “letzte Hemden“ gegen Sozialabbau gesammelt. Weitere Höhepunkte des Tages sind die Auszeichnung der Sieger des AWO Schülerwettbewerbs „Ohne Moos nix los“ durch die Jury - unter anderem mit Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn - sowie eine Scheckübergabe der HASA GmbH aus Burg an den AWO Kinderfonds. Der Tiefkühlpizzahersteller unterstützt den AWO Kinderfonds mit 50 000 Euro.

Der AWO Landesverband wurde am 21. Oktober 1990 in Quedlinburg gegründet. Mittlerweile ist die AWO in Sachsen-Anhalt Träger von ca. 470 Einrichtungen und Diensten. Dazu zählen Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Kitas, Horte und Jugendeinrichtungen. Die vielfältigen Beratungsangebote helfen betroffenen Menschen, Ihren Alltag bei Sucht, Geldnot oder familiären Problemen wieder zu meistern. Die AWO wurde nach dem ersten Weltkrieg von der SPD gegründet. Während des Nationalsozialismus und zu DDR-Zeiten war sie eine verbotene Organisation. Heute ist die AWO in Sachsen-Anhalt ein Mitgliederverband mit 5.400 Mitgliedern und knapp 2.000 Ehrenamtlichen, ein Sozialunternehmen mit rund 4.250 hauptamtlich Beschäftigten sowie ein Vertreter sozialpolitischer Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern.