Das Spiel begann sehr zerfahren. Der Gastgeber konnte sich beim überzeugenden Simic bedanken, der in der Anfangsphase sechs seiner 17 Punkte machte. Beim Stand von 8:4 waren bereits sechs Minuten gespielt. Die SGO war im Spiel und startete eine Aufholjagd. Maximilian Wagner und der Amerikaner Terryl Lance- Joseph Woolery sorgten für die 19:18 Gästeführung nach dem ersten Viertel. Ausschlaggebend dafür war oftmals die schlechte Verteidigung der Eagles. Die Spieler waren zwar sehr eng am Gegner, verteidigten aber den Wurf der Bremer ungenügend.
Die Eagles kamen besser in das zweite Viertel: Trotz drei vergebener Freiwürfe sorgten die erfahrenen Ivanov, Simic und van Rij für die 25:23 Führung (13.). Im weiteren Verlauf verteidigten die Adler schlecht. Die SGO setzte sich mit sechs Punkten von J. Heitzhausen und Thomas Hakanowitz mit 32:25 ab. Adler Coach Michael Mai nahm eine Auszeit, um den Lauf der Gäste zu stoppen. Das gelang vor allem, weil die Eagles den Ball schnell machten. Der kämpferisch überzeugende Markiewicz brachte den Gastgeber mit 35:34 (19.) wieder in Führung. Alsen machte vier Punkte in Folge und markierte die verdiente 39:34 Halbzeitführung.
Nach einer etwas lauteren Halbzeitansprache von Coach Mai starteten die Hausherren gut ins dritte Viertel und lagen mit 47:38 (22.) in Front. Bremen spielte wie im Hinspiel zunehmend härter. Beim 55:46 (28.) schien das Spiel für die Eagles entschieden. Doch dem war nicht so: Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung wurden von Woolery mit fünf Punkten in Folge gnadenlos bestraft. Bremen machte das Spiel beim knappen 57:53 Vorsprung für die Adler vor dem letzten Viertel noch einmal spannend.
Jetzt erwachten die Adler und ließen den Biss erkennen. Van Rij und Ivanov sorgten für das 64:55 (32.) Van Rij glänzte mit spektakulärer Verteidigung und Ivanov machte seine letzten Punkte zum 71:59 (38.). Als auch Gästespielertrainer Woolery mit fünftem Foul vom Parkett musste, war das hart umkämpfte Spiel für die Magdeburger endgültig entschieden. Simic und Markiewicz per Dreier setzten die Schlusspunkte zum verdienten 76:61 Arbeitssieg. Am 21. März steht als letztes Heimspiel das Landesderby gegen die BSW Sixers auf dem Programm.
BBC Febro Vorstand Achim Grossmann brachte es nach Spielende erleichtert auf den Punkt: „ Wir haben schon wesentlich bessere Heimspiele gesehen, aber am Ende zählt nur ein Sieg.“














