»Imagine – Was wäre wenn?« verbindet zwei unterschiedliche Zukunftsvisionen. Zwei junge Choreografinnen behaupten einen radikalen Einschnitt, der unsere Welt grundlegend verändert und der bei genauerer Betrachtung gar nicht so unmöglich erscheint. Zwei verschiedene Utopien werden entworfen – vom politisch gesellschaftlichen Horrorszenario bis zum Ausblick auf eine bessere Zukunft – und mit den Mitteln des Tanztheaters auf die Bühne gebracht. Es entsteht ein Abend, der Generationen übergreifend Themen behandelt, die uns alle betreffen. Ein Abend, in dem sich der Tanz mit einer Soundcollage aus junger, aktueller, wilder und zugleich poetischer Musik verbindet, die sich in ihren stillen Momenten auf ein gemeinsames Leitmotiv bezieht – auf John Lennons »Imagine«. Die luxemburgische Tänzerin und Choreografin Sylvia Camarda erhielt ihre Ausbildung sowohl an der London Contemporary Dance School als auch am International Dance Center Rosella Hightower in Cannes. Es folgten zahlreiche Engagements, u. a. 2005-06 mit dem berühmten Cirque du Soleil. Seit 2005 arbeitet Sylvia Camarda erfolgreich mit Jan Fabre zusammen. 2003 gründete die junge Tänzerin ihre eigene Kompanie, »Missdeuluxedanceco«, für die sie eigene Choreographien schafft und auch mit berühmten Choreografen wie Royston Maldoom und Jan Fabre/ Troubleyn zusammen arbeitet. Für ihr Stück »3012«, mit dem der Abend beginnt, schrieben Matthias Kass und Tobias MacIsaac vom Magdeburger Ballettensemble die Musik. Die amerikanische Choreografin Diane Coburn Bruning ist sowohl Gründerin und Künstlerische Leiterin als auch Choreografin des Chamber Dance Project in den USA. Diane Coburn Bruning arbeitete bisher mit mehr als 20 namhaften Kompanien zusammen, darunter das Boston Ballet, das Atlanta Ballet, das Pennsylvania Ballet und das Pacific Northwest Ballet.
Während der Probenzeit entstand in der Company die Idee, eine lokale Hilfsorganisation zu unterstützen. Die Magdeburger Tafel bietet benachteiligten Menschen seit 1997 in zwei festen und einer mobilen Suppenküche nicht nur einen Ort an welchem sie eine warme Mahlzeit erhalten, sondern stellt gleichzeitig eine soziale Begegnungsstätte für die Betroffenen dar. Um diese wichtige Arbeit zu unterstützen, wird das Ballett Magdeburg unter dem Motto „Imagine – Was wäre wenn... es keinen Hunger mehr gäbe?“ mit Hilfe des Freundeskreises Ballett Magdeburg in den kommenden zwei Monaten bei jeder Vorstellung „Imagine – Was wäre wenn?“ Spenden für die Magdeburger Tafel sammeln. Die Spende wird nach der letzten Vorstellung persönlich durch das Ballett Magdeburg überreicht.















Tobias McIsaac und Matthias Kass. Foto: Andreas Lander