Drei Jahre lang porträtierte die Fotografin Katharina Mouratidi Mitglieder der weltweiten Zivilgesellschaft und globalisierungskritischen Bewegung aus 43 Ländern und stellte ihnen die Frage nach dem „Warum“. Indios und Arbeiter, Studentinnen, Rentierzüchter, Bäuerinnen, Wissenschaftlerinnen, Christen, Atheisten, Bürgerinnen und Revolutionäre, auch viele international bekannten Persönlichkeiten wie die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú und der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, haben ihr ihre Geschichte erzählt. Sie berichteten von ihrem Hintergrund und den ganz persönlichen Beweggründen ihres Engagements.
Die Antworten, die Mouratidi auf ihre Frage erhalten hat, sind so ungewöhnlich wie vielfältig. Sie sind spektakulär und alltäglich, kämpferisch, liebevoll, sehnsüchtig, voller Idealismus und Hoffnung, aber auch berührend, warnend und aufrüttelnd. Eins haben sie alle gemeinsam: die Gewissheit, dass zum Überleben der Menschheit und unseres Planeten ein Bewusstseinswandel unumgänglich ist – hin zu einer anderen Globalisierung, von der alle Menschen und die Umwelt profitieren.
Die Ausstellung ist bis 18. Juli, wochentags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Anmeldung ist unter 0391/5371200 im Infobüro des einewelt haus´ möglich.















Foto aus der Ausstellung: Yusnita, eine Rechtsanwältin aus Indonesien, die sich in der Frauenorganisation „Solidaritas Perempuan" für Frauen am Rande der indonesischen Gesellschaft einsetzt.