„Dieses Siegel ist die TÜV-Plakete für Tourist-Informationen“, erklärt Bärbel Piper, Geschäftsführerin des Landestourismusverbandes Sachsen-Anhalt. In einem Lizenzverfahren werden die Geschäftsstellen auf 40 Kriterien überprüft, von denen 15 unbedingt erfüllt werden müssen. Darunter fallen beispielsweise eine Barrierefreiheit, der Nachweis von Fortbildungen der Mitarbeiter sowie ein vorhandes Fremdsprachenwissen der Angestellten. Die Vorraussetzungen für den Erwerb der Lizenz werden von einer Testperson des DTV direkt vor Ort überprüft.

„Die i-Marke ist für mich eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und auch eine Verpflichtung für die Zukunft“, freut sich Thomas Stoppel, Leiter der Tourist-Information Magdeburg. Seine Anlaufstelle für Reiselustige ist eine von nur fünf ausgezeichneten Informationen in der Region Magdeburg. Mit dem „rote i“ dürfen sich sonst nur zwei Fillialen in Schönebeck sowie je eine Stelle in Oschersleben und Genthin schmücken.

Diese Werbemöglichkeit könnte jedoch verstärkt genutzt werden. „Für unsere Region ist die Auszeichnung sehr wichtig“, erzählt Irene Mihlan, Geschäftsführerin des Magdeburger Tourismusverbands Elbe-Börde-Heide. „Wir kämpfen dafür, dass sich mehr Informationen darum bewerben.“

Die Auszeichnung „i-Marke“ gilt drei Jahre. Dann kann sie für eine geringe Lizenzgebühr unter Bedingung der erfüllten Kriterien erneut beantragt werden.