Nis-Momme Stockmann unterhält sich mit Schauspielern und der Regisseurin, stellt kurze Texte vor und bringt seine Lieblingsmusik mit. 1981 auf Föhr geboren, ist Nis-Momme Stockmann derzeit einer der erfolgreichsten jungen deutschsprachigen Bühnenautoren. Mit seinem Stück „Der Mann der die Welt aß“ wurde Stockmann beim Heidelberger Stückemarkt 2009 mit dem Haupt- und Publikumspreis ausgezeichnet. Das prämierte Stück wurde im Dezember 2009 in Heidelberg uraufgeführt. Das Schauspielhaus Magdeburg ist das zweite Theater, das dieses Stück nach der Uraufführung inszeniert. Premiere ist am Sonnabend, 13. 2., 19.30 Uhr. Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 arbeitet Nis-Momme Stockmann unter der Intendanz von Oliver Reese als Hausautor für das Schauspiel Frankfurt. FAZ-Kritiker Gerhard Stadelmaier schrieb über Stockmann: "Stockmann kann etwas Ungewöhnliches. Weil er das Gewöhnliche will. So zeigt er den Schrecken und die Abgründe ganzer Welten als Beziehung, Spannung, Anziehung, Abstoßung, Vernichtung, Sehnsucht, Verzweiflung: zwischen Menschen. Stockmann ist der Sanitäter, der schöne, durchaus poetengesalbte, manchmal leicht kitschgetränkte, immer aber menschenfreundliche Wortwundverbände anlegt. Er ist der Mann, der die Welt schmeckt. Auch wenn nirgends Hoffnung ist – wo Stockmann hintritt, wächst Gras."