„In Sachsen-Anhalt sind wir der einzige Kreis, der in Zukunft einen Bevölkerungszuwachs erwartet“, erklärt Trümper. „Das Grundproblem besteht allerdings darin, dass wir zu wenig junge Leute haben und ein Fachkräftemangel auf uns zukommen wird.“ Aus diesem Grund hat die Familienfreundlichkeit einen großen Stellenwert in dem Strategie-Papier eingenommen.

So will sich Magdeburg als eine Stadt für junge Leute profilieren und weiterhin den Focus auf die Bereitstellung von Wohnungen für junge Familien, das ausreichende Vorhandensein von Kita-Plätzen und die Sanierung von Schulen und Spielplätzen setzen.

Darüber hinaus sagte Trümper: „Wir wollen eine weltoffene Stadt sein, in der integrationswillige Menschen leben und arbeiten.“ Gleichzeitig soll die Arbeitslosigkeit der bereits in Magdeburg wohnenden Bürger gesenkt werden, in dem ein Schwerpunkt auf die Ausbildung der Jugendlichen gelegt wird. „Wir wollen den Hahn des Nachfließens von Bedürftigkeit von jungen Menschen schließen“, erklärt Brüning.

Um ein fruchtbares Arbeitsklima zu schaffen, soll „das Profil des Wirtschaftsstandorts Magdeburg geschärft und gezielt vermarktet werden“, ergänzt Nitsche.

Das Strategie-Papier ist als Information I0187/10 im Rats­informationssystem unter www.magdeburg.de einsehbar.