Zunächst wurde der 13-Jährige auf dem Schulgelände von dem 14-jährigen Tatverdächtigen aufgefordert, sein Bargeld zu übergeben. Da der Geschädigte jedoch glaubhaft machen konnte, kein Geld mit sich zu führen, ließ der Tatverdächtige vorerst von ihm ab. Die Tätergruppe passte den Geschädigten jedoch nach dem Verlassen des Schulgeländes ab. Der 14-jährige Haupttatverdächtige hielt den 13-jährigen Schüler fest und forderte unter Androhung von Schlägen erneut die Herausgabe von Bargeld und eines Mobiltelefons.

Ein 12-jähriges tatverdächtiges Kind aus der Gruppe der Tatverdächtigen versuchte eine brennende Zigarettenkippe im Gesicht des Geschädigten auszudrücken. Der 13-Jährige konnte dem Angriff jedoch ausweichen. Aus Angst vor weiteren Repressalien übergab er sein Handy an den 14-Jährigen. Der 12-Jährige schnippte die brennende Zigarettenkippe in Richtung des Geschädigten und traf ihn damit am Hals. Die tatverdächtige Gruppe entfernte sich dann mit dem erpressten Mobiltelefon.

Da das erlangte Handy jedoch aufgrund technischer Gegebenheiten nicht von Anderen genutzt werden konnte, wurde es dem Geschädigten an einer Straßenbahnhaltestelle von einer 13-Jährigen aus der tatverdächtigen Gruppe wieder übergeben. Als der 14-jährige Haupttatverdächtige am gestrigen Tage erfuhr, dass der Direktor des Gymnasiums von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, drohte er dem Geschädigten erneut Schläge an. Die Kripo ermittelt unter anderem wegen schwerer versuchter räuberischer Erpressung.